Die in der nachfolgenden Tabelle genannten Anforderungen an die Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) sind bei Sanierung der jeweiligen Bauteile einzuhalten.
3Die Anforderungen beziehen sich nur auf die wärmeübertragenden Umfassungsflächen.
| lfd. Nummer | Bauteil | Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten Umax in W/(m2 K) bzw. der max. Wärmeleitfähigkeit |
|---|---|---|
| 2.1 | Dachflächen von Schrägdächern und dazugehörigen Kehlbalkenlagen | 0,14 |
| 2.2 | Dachgauben | 0,20 |
| 2.3 | Flachdächer und Dachflächen mit Abdichtung | 0,14 |
| 2.4 | Dachflächen bei Baudenkmalen und sonstiger besonders erhaltenswerter Bausubstanz höchstmögliche Dämmschichtdicke (Flachdächer, Schrägdächer sowie dazugehörige Kehlbalkenlagen, Dachgauben oder oberste Geschossdecken) |
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Bei Sanierungsmaßnahmen, insbesondere an der wärmeübertragenden Gebäudehülle, ist stets zu prüfen, ob Maßnahmen zur Einhaltung des Mindestfeuchteschutzes, insbesondere zur Vermeidung von Tauwasserausfall und Schimmelpilzbildung durch Einhaltung des Mindestluftwechsels und des Mindestwärmeschutzes, erforderlich sind.
5Bei allen Maßnahmen ist auf eine wärmebrückenminimierte und luftdichte Ausführung zu achten.
6Entsprechende Nachweise sind zu führen.
7Notwendige Maßnahmen sind umzusetzen.
(+++ Anlage 2: Zur Anwendung vgl. § 3 +++)